Grundsätze unserer Publikation

Der Verein für soziale Gerechtigkeit ist ein autonomer Verein. Er bildet Trägerschaft und Verlag des Mediendienstes «Hälfte/Moitié» und der Website www.haelfte.ch. Die publizistische Öffentlichkeitsarbeit zur Lage der Benachteiligten und Armutsbetroffenen in der Schweiz ist das in den Statuten festgelegte Hauptziel des Vereins.

Wir streben eine ausgewogene journalistische Berichterstattung an, welche uns besonders nahe stehende Organisationen weder bevorteilt, noch benachteiligt. Wir wollen bewusst nicht politische Kampfform werden. Wir berichten - das ist Gesellschaftspolitik genug.

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. «Hälfte/Moitié» muss diese Vielfalt widerspiegeln und kann nicht Sprachrohr einzelner Organisationen werden. Unsere Publikation dient allein der Öffentlichkeit, der Wahrheitssuche und Wahrheitsfindung. Dieses Engagement fördert auch den demokratischen Diskurs über die Zukunft der Benachteiligten und Armutsbetroffenen.

Uns besonders nahe stehenden Organisationen haben wir auf unserer Website www.haelfte.ch einen Link eingeräumt. Und zwar aus Sympathie, in voller Freiwilligkeit und ohne Bedingungen zu stellen. Auch uns wurden keine Bedingungen gestellt, um dies zu tun.

Verein für soziale Gerechtigkeit 14. Juli 2009

Unser Engagement

Stimme im Kampf gegen die Armut in der Schweiz

Der Mediendienst «Hälfte/Moitié» gibt vor allem Betroffenen von Armut und Erwerbslosigkeit eine Stimme. Daneben verbreitet er wissenschaftlich abgestützte Informationen und politisch aktuelle Konzepte zur Eindämmung von Armut in der Schweiz.

Das Gewicht der Stimme der Betroffenen soll in die öffentliche Diskussion eingebracht werden aus der Überzeugung heraus, dass nur eine genau hinschauende, konkrete Auseinandersetzung mit Armut letztlich auch den konkreten gesellschaftlichen Willen, etwas zu ändern, in Gang setzt.

Krasse soziale und materielle Ungleichheiten werden heute mehr und mehr als system- oder naturgegeben hingenommen. Abschaffung von Armut ist Utopie, Inkaufnehmen und Dulden von Armut jedoch ist Machtmissbrauch. Für «Hälfte/Moitié» ist die Utopie ein Wegweiser, die Stärkung der öffentlichen Stellung der Armutsbetroffenen ein Auftrag.

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Wahlempfehlungen

Der Vorstand des Vereins für soziale Gerechtigkeit (VfsG) hat am 1. Februar 2011 beschlossen, künftig keinerlei Wahlempfehlungen für Kandidierende bei kommunalen, kantonalen oder eidgenössischen Wahlen mehr abzugeben. Gemäss dem Artikel 1 seiner Statuten ist der VfsG ein politisch und konfessionell neutraler Verein. Diese Haltung gilt sinngemäss auch für den Mediendienst "Hälfte/Moitié", der nach journalistischen Grundsätzen redigiert wird und daher selbst jene Mitglieder des VfsG , welche für ein politisches Amt kandidieren, nicht publizistisch unterstützen kann, ohne diesen Grundsätzen zuwider zu handeln. Im Übrigen empfiehlt aber der Vorstand allen Mitgliedern unseres Vereins, sich für unsere Ziele zu engagieren und nach Möglichkeit für die Übernahme öffentliche Ämter zu kandidieren.