swissinfo

Politik fordert eidgenössische Sozialhilfe-Mindeststandards

(Swissinfo, 3. Februar 2012). Die Sozialkommission des Nationalrats (SGK) möchte, dass die Kantone ihre Praktiken in der Sozialhilfe harmonisieren. Sie hat mit 16 zu 4 Stimmen eine Kommissionsmotion beschlossen, die ein schlankes "Rahmengesetz für Sozialhilfe" fordert.

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Oswald Sigg

Profit dank Wasser und Brot

Weshalb mangelt es an Wasser und Brot in weiten Teilen der Welt? Wohl auch weil wir die Vermarktung des Gemeinguts Wasser zulassen und weil wir wegschauen vom Treiben an den Rohstoffbörsen, wo täglich der mehrfache Weltgetreideverbrauch gehandelt wird. Die Folge sind Preisexplosionen, die erneut zu Hungerrevolten führen können, warnt die Weltbank.

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Emil Schneuwly

Widerstand des "Widerdrucks"

Selbstverwaltung als wirtschaftliche Alternative war das grosse Thema für die Schweizer Linke in den Achtzigerjahren. Der Staatssozialismus im Ostblock näherte sich dieweil rapide seinem Bankrott. In jener Zeit voller Widersprüche wagten einige PionierInnen den Widerstand gegen die rein kapitalistische Produktionsform. Eine genossenschaftliche Alternative entstand.

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Martin Mair

Arbeitslosen-Geschichten aus Österreich

Der neoliberale 2. Arbeitsmarkt grassiert europaweit. Mit viel Bürokratie für  Beschäftigungsprogramme und wertlose Kurse werden die Benachteiligten zusätzlich drangsaliert. Auch Österreich macht darin keine Ausnahme. Chan­cen-Ungleichheit hat sich systematisch durchgesetzt.

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Otmar Hersche

Erinnerungen an die Selbstverwaltung

Die Bemerkung zur Selbstverwaltung (in der Besprechung zur Otto-Stich-Autobiogra­fie von Paul Ignaz Vogel*) veranlasst mich, einen einschlägigen Text zu schicken. Es sind Notizen zu meinen Gesprächen mit Arnold Künzli. Der Text ist Ende November 2011 erschienen (Arnold Künzli, Erinnerungen. Hg. von Ueli Mäder und Simon Mu­gier).

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Katharina Achermann

Schwierige Integration

Ein Ausländer findet in der Schweiz Zuflucht, Arbeit und Familie. Er wird Schweizer und bleibt in seiner Mentalität und seinem Charakter stark von der Herkunft geprägt. Es sind schätzenswerte Eigenschaften; einige schweizerische Denk- und Lebensweisen sind ihm schwerer zugänglich.

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